Ausbildungsumfrage 2012
Die IHK-Organisation befragt seit einigen Jahren regelmäßig im Frühjahr bundesweit ihre ausbildenden Unternehmen zur aktuellen Ausbildungssituation.
An der diesjährigen Ausbildungsumfrage beteiligten sich 844 Ausbildungsbetriebe aus Hessen.
Die zentralen Ergebnisse:
• 2012 ist mit einer weiteren Steigerung der Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen zu rechnen.
• Die Besetzung von Ausbildungsplätzen wird für Unternehmen immer schwieriger: entweder liegen den Unternehmen keine oder keine geeigneten Bewerbungen vor oder die Ausbildungsverträge wurden nach Beginn der Ausbildung von den Auszubildenden wieder aufgelöst.
• Über 60 Prozent der Unternehmen sehen daher für sich Handlungsbedarf. Drei Maßnahmen stehen für sie im Vordergrund: mehr Kooperationen mit Schulen, verbessertes Ausbildungsmarketing und mehr Angebote von Praktikumsplätzen.
• Die Unternehmen werden bei der Akquise auf breiter Front aktiv. Dabei verbessert sich auch die Zusammenarbeit mit den hessischen Arbeitsagenturen.
• Wille und Bereitschaft der Unternehmen die eigenen Auszubildenden zu übernehmen steigen. Die Fachkräftesicherung ist dabei das dominante Motiv für die Übernahmen.
• Mangelnde Ausbildungsreife und unklare Berufsvorstellungen der Auszubildenden sind die beiden größte Ausbildungshemmnisse für die Betriebe.
• Die Kritik an den Schulabgängern ist dabei massiv, unterscheidet sich allerdings nach Branchen.
Die demografische Herausforderung nehmen die Unternehmen immer mehr mit einer Steigerung des Ausbildungsangebots wie auch mit Investitionen in die Weiterbildung an. Hier kommt es vor allem auf die weitere Entwicklung der berufsspezifischen Fähigkeiten an. Die Voraussetzungen für mehr Weiterbildung müssen in den Unternehmen aber immer erst geschaffen werden.
Download: Ausbildungsumfrage 2012











