Thema der Woche
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag veröffentlicht wöchentlich Daten, Fakten, Argumente zu einem Thema aus der öffentlichen Diskussion. Die aktuellen Themen der Woche finden Sie hier.
Rechnungslegung auf dem Prüfstand
10.05.2012:
Mit der Überarbeitung der Europäischen Rechnungslegungsrichtlinie will die EU-Kommission den Verwaltungsaufwand für kleinere Unternehmen deutlich verringern und die Jahresabschlüsse in Europa vergleichbarer machen. Der DIHK sieht im aktuellen Entwurf insgesamt Verbesserungen, meldet allerdings noch Änderungs- und Konkretisierungsbedarf an. Zudem fordert er, auch das deutsche Handelsgesetzbuch zu entbürokratisieren.
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Betreuungsgeld: Kein Garant der Wahlfreiheit!
03.05.2012:
In der emotionalen Debatte um das Betreuungsgeld argumentieren die Befürworter, diese Zuwendung eröffne den Eltern mehr Wahlfreiheit in der Betreuungsform. Allerdings: Diese Wahlfreiheit bestünde nur dann, wenn Eltern auf Wunsch tatsächlich einen Kitaplatz in Anspruch nehmen könnten, und das ist noch längst nicht immer und überall der Fall. Der DIHK mahnt deshalb, in den Ausbau der Kinderbetreuungsinfrastruktur zu investieren, statt über das kostspielige Instrument Betreuungsgeld womöglich falsche Anreize zu setzen.
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Europäische Forschungsförderung: Vorfahrt für die Wirtschaft!
26.04.2012:
Mit ihrem neuen Programm "Horizon 2020" will die EU-Kommission die europäische Forschungsförderung wirtschaftsfreundlicher gestalten als bisher. Nach Einschätzung des DIHK hat das Programm das Potenzial, die Beteiligung von Unternehmen und so die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu steigern. Dafür gelte es jedoch, die Beteiligungs- und Abrechnungsregeln in allen Programmen im engen Dialog mit der Wirtschaft zu vereinfachen und zu konkretisieren.
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Deutsche Unternehmen weltweit erfolgreich – Investitionsbremse Protektionismus lösen!
20.04.2012:
Die deutschen Industriebetriebe erschließen immer mehr neue Auslandsmärkte, ohne die etablierten aufzugeben. Davon profitiert auch der Standort Deutschland. Allerdings haben die Unternehmen zunehmend mit Handelshemmnissen zu kämpfen – der DIHK appelliert deshalb an Bundesregierung und EU-Kommission, die verfügbaren WTO-Rechtsinstrumente stärker zu nutzen.
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Konjunkturelles und politisches Umfeld schwierig – Mittelstand robust
13.04.2012:
Der Mittelstand in Deutschland ist mit seiner derzeitigen geschäftlichen Situation zufrieden. Allerdings sehen die kleinen und mittleren Unternehmen Risiken für die Zukunft, insbesondere in den hohen Energie- und Rohstoffpreisen, in der aktuellen Wirtschaftspolitik und im Fachkräftemangel. Der DIHK mahnt gerade für diese Themen vertrauensbildende Maßnahmen an.
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Finanztransaktionssteuer: Eher Rohrkrepierer als Wunderwaffe!
05.04.2012:
Europas Finanzminister ringen derzeit bislang erfolglos um eine Abgabe, die den Finanzsektor an den Milliardenkosten der Krise beteiligen und Spekulationen eindämmen soll. Eine Finanztransaktionssteuer brächte jedoch erhebliche Risiken und einige handfeste Nachteile mit sich. Das zeigt auch ein Blick auf die lange Reihe ähnlicher Versuche, die in der Vergangenheit hierzu unternommen wurden.
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Energieeffizienz steigern, aber nicht mit der Brechstange!
30.03.2012:
Die europäischen und auch deutschen Ziele für die Senkung des Energieverbrauchs sind ausgesprochen ambitioniert und nicht leicht zu erreichen. Das Energiesparen gesetzlich zu verordnen, hält der DIHK dennoch für den falschen Weg. Besonders kritisch bewertet er feste Quoten und erst recht Erwägungen, die CO2-Preise künstlich zu erhöhen. Stattdessen solle sich die Bundesregierung in Berlin und in Brüssel für flexible und marktorientierte Lösungen stark machen.
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Gruppenbesteuerung: Einfach, modern und praxisgerecht
23.03.2012:
Die gute Nachricht: Um den Investitionsstandort Deutschland attraktiver zu machen, will die Regierungskoalition das hiesige Unternehmensteuerrecht vereinfachen. Konsens ist dabei der Verzicht auf die komplizierten und fehlerträchtigen Gewinnabführungsverträge, die die Betriebe einer Unternehmensgruppe bislang schließen müssen, um eventuelle Verluste untereinander steuerlich verrechnen zu können. Die Tücke liegt jedoch im Detail.
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